BREAKING NEWS | Roma-Frau im Kosovo aufgrund uralter Vorurteile brutalst zusammengeschlagen

 

Im Kosovo (Ferizaj/Urosevac) wurde am 29. Mai am helllichten Tag eine Roma-Frau brutalst von hinten angegriffen, auf den Boden geschlagen und mehrmals in den Kopf getreten. Einige Tage zuvor wurden durch mehrere Medien Falschmeldungen veröffentlicht: Ein Bild von ihr, mit der Warnung, es würde sich um einen verkleideten Mann handeln, der Kinder in Schulen entführt. Dieses uralte Vorurteil wurde zwar später dementiert, führte jedoch zu wiederholten Angriffen an die Frau, die am 29. Mai ihren Höhepunkt fanden. Die Romni aus Podujevo mit den Initialen Z. S. wurde laut der Polizeisprecherin für die Gjakova-Region, Lirije Podrimaj, 2011 von Belgien in den Kosovo abgeschoben. Sie hat sich zuvor an verschiedenen Orten aufgehalten, wurde u. a. durch Sozialarbeiter in Prizren betreut. Mit den lokalen Polizeibehörden hat sie lediglich auf Deutsch kommuniziert.

Der Parlamentspräsident Kadri Veseli, die Ombudsperson, mehrere Politikerinnen und Politiker sowie Selbstorganisationen von Roma verurteilten den Angriff. Gestern fand in der kosovarischen Hauptstadt Prishtina ein Protest statt. Die Polizei hat heute den erst 17-jährigen Angreifer verhaftet.

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